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Ortswahl für diese Aktivität |
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Ein wenig Geschichte |
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| Während vielen Jahrhunderten haben die Anniviarden ein ganz besonderes Nomadentum gelebt. Jedes Dorf im Tal hatte sein Stadtviertel in Sierre. Der grösste Teil des Bodenbesitzes der Gegend um Sierre gehörte den Anniviarden : Reben, Wiesen, Felder, Gärten. Die Bevölkerung des Val d'Anniviers lebte hier zwei Monate im Frühjahr und einen Monat im Herbst. Männer, Frauen, Kinder, Schwangere, Alte, Kranke, Pfarrer, Lehrer, Postbeamter, Gross- und Kleinvieh zogen mit. |
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Bevor wir uns in einem kurzen Abschnitt der bezaubernden Gegend widmen, wo das malerische Dorf St-Luc seine alten, von der Sonne gebräunten Chalets und seinen weissen Kirchturm ausbreitet, möchten wir nur kurz ein paar Worte über den Erschaffer dieses entzückenden Kurortes erwähnen, indem immer neue Touristenschwärme, dem Staunen nie müde werden : Herrn Pierre Pont.
Die ersten Alpinisten, die um 1850 die hohen Gipfel des Val d'Anniviers bestiegen, haben diesen robusten, vorsichtigen, erfahrenen und vor allem sicheren Bergführer bestimmt nicht vergessen, der zusätzlich zu allen wertvollen Eigenschaften, ein Wohlwollen und eine angemessene Schlichtheit besass. Im Jahre 1860, von seinem, und vom immer grösser werdenden Ruf dieses romantischen Tales profitierend, hat er im ehemaligen Elternhaus im Dorfzentrum, das erste Hotel gegründet. Das Hotel wurde nach dem schönsten Gipfel im Tal benannt: Bella-Tola.
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Einfache, offene und vor allem herzliche Gastfreundlichkeit erwarte hier den Feriengast, der nach der Anstrengung und den Eindrücken der Exkursionen, sich hier so wohl fühlte als sei er zuhause. 1883, zwanzig Jahre später, als der Hotelbetrieb von Pierre Pont nicht mehr ausreichte, um die immer zahlreicheren Touristen unterzubringen, eröffnete das Grand Hotel Bella Tola oberhalb des Dorfes seine Türen. Seine intelligenten Besitzer, die Familie Pierre Pont, bemühten sich unentwegt, das gleiche Niveau wie die besten Berghotels in den Alpen zu garantieren. Dank seiner schönen und dominierenden Lage über das ganze Val d'Anniviers, sowie seinem unwiderstehlichen Komfort, dauerte es nicht lange, um einen neuen Zustrom an Feriengästen zu gewinnen, die dieses moderne Hotel und seine Besitzer sofort ins Herz geschlossen hatten.
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Die Mühlen aus dem XVIII. Jahrhundert |
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| Die im Jahre 1986 renovierten Mühlen haben nichts von ihrem überlieferten Charme verloren. Sie sind heute wieder unter der Leitung von Bernard Salamin in Betrieb. Als leidenschaftlicher Müller, führt er die Besucher durch die verschiedenen historischen Gebäude. Im Sommer werden diese alten Mühlen wieder in Betrieb genommen, und geführte Besichtigungen in französischer und deutscher Sprache organisiert.
In diesem historischen Ort aus dem XVIII. Jahrhundert finden Sie eine Maismühle, eine Tuchwalke, die ehemalige Roggen- und Weizenmühle, eine Nusspress, und die Gerstenwalke.
Offizielle Öffnungszeiten von Juli bis September : dienstags und donnertags
Richtpreise: Erwachsene: Fr. 7.00 Kinder ab 10 Jahren: Fr. 5.00.
Gruppenbesichtigungen ausserhalb der offiziellen Öffnungszeiten müssen beim Müller, Herrn Bernard Salamin unter 079 610 92 71 reserviert werden. |
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Der Weg vom Brot |
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Kehren Sie in die Geschichte und Folklore von St-Luc zurück.
Der Weg vom Brot, mit seinen Erklärungen auf Tafeln an der Seite des Weges erlaubt Ihnen die Entdeckung des Lebens-Styls der Vergangenheit in den Bergen, den verschiedenen Kulturen auf Tafeln an den traditionellen Häusern.
Einfache Erklärungen und Illustrationen für alle.
Der kulturelle Ausflug nimmt maximal eine Stunde in Anspruch. |
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Das Brot |
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| Was ist eigentlich das Brot von St-Luc ? Es ist weder Roggenbrot, noch Bauernbrot, es ist kein Landbrot, noch weniger Weissbrot, es ist schlichtweg das Brot von St-Luc, und sicherlich anders als das der anderen Bergdörfer, und vor allem anders als das Roggenbrot, das wir in den Bäckereien hier kaufen können. Ein ganz unvergleichliches Brot… |
Und hier seine Zusammensetzung : - Roggen – Zucker – Mais – Salz – Weizen – Sauerteig – Kartoffeln – Fenchel – Wasser – Anis.
Wir wissen nicht wann und wie dieses Rezept entstanden ist. Vielleicht hat man einmal, als der Weizen knapp war, Mais oder Kartoffelpüree hinzugefügt. Als man danach feststellte, dass das Brot damit nur noch besser wurde, haben die Bewohner von St-Luc sich das gemerkt. Jedes Jahr wird im Januar vom Rat der Bürgerschaft die Dorfbackstube in Betrieb gesetzt. Alle Interessenten müssen sich zuvor anmelden, und dann wird der Backofen, Tag und Nacht ohne Unterbrechung, beheizt.
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